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Vereinsnachrichten 25.01.2012
Erst hat das Mehrgenerationenhaus Nuthetal zum Ende des vergangenen Jahres eine erneute Förderzusage aus dem neuen Aktionsprogramm des Bundes erhalten. Jetzt bekommt die Einrichtung mit der Bundestagsabgeordneten Andrea Wicklein eine dauerhafte prominente Fürsprecherin: Anlässlich des diesjährigen Neujahrsempfangs des Mehrgenerationenhauses hat die SPD-Politikerin ihre Patenschaft erklärt.
Dazu Andrea
Wicklein
"Bereits zum
Start des Mehrgenerationenhauses im Jahr 2008 haben wir gemeinsam
daran gearbeitet, dass der Bund in Nuthetal einen Treffpunkt der
Begegnung und ein Ort des Miteinanders fördert. Auch die lange
Hängepartie im vergangenen Jahr bis zur erneuten Förderentscheidung
konnten wir erfolgreich meistern. Als Patin werde ich nicht nur
weiter für das Mehrgenerationenhauses werben sondern vor allem dabei
helfen, den langfristigen Erhalt der Strukturen zu sichern", "Wir freuen
uns, dass aus der Mitgliedschaft von Andrea Wicklein in unserem
Förderverein nun eine Patenschaft geworden ist. Die mehrjährige
erfreuliche Zusammenarbeit mit ihr erhält nun auch einen passenden,
Rahmen'", erklärte dazu der Leiter des Nuthetaler
Mehrgenerationenhaus, Karlheinz Richter. "Wir werden alles dafür
tun, dass es eine dauerhafte Patenschaft mit vorzeigbaren
Ergebnissen wird. Der Förderverein für das Mehrgenerationenhaus
Nuthetal hat sich für die nächsten Jahre viel vorgenommen. Das
bezieht sich sowohl auf das neue Leben im Haus als auch auf die noch
erforderlichen Bauarbeiten am Haus (z.B. Zugang für Behinderte).
Eine Patin wie Andrea Wicklein ist dabei für uns eine wichtige
Unterstützung",
Besuch im Bundestag am 09.Mai 2011
Am 09. Mai besuchten 15 ehrenamtliche HelferInnen des Mehrgenerationenhauses Nuthetal den Bundestag in Berlin. Neben weiteren Teilnehmern wurden wir von Frau Andrea Wicklein begrüßt und konnten mit ihr ins Gespräch kommen. Die Themenpalette reichte von der Arbeit des Mehrgenerationenhauses bis hin zum Großflughafen Schönefeld. Ausdrücklich bedankte Sie sich bei den vielen ehrenamtlichen HelferInnen aus dem Mehrgenerationenhaus Nuthetal für ihr Engagement und die bisher geleistete Arbeit. Im Anschluss konnten wir einen geführten Rundgang durch das Bundeskanzleramt unternehmen und Einblicke in Architektur und Nutzungsvielfalt gewinnen. Wir ließen den Tag dann in der "Ständigen Vertretung" gemütlich ausklingen. Allen hat es sehr gut gefallen.
Wir freuen uns sehr ! Der Chef der
Staatskanzlei Brandenburg, Herr Gerber, war heute Vormittag in
unserem Haus zu Gast und hat uns mit einer Urkunde ausgezeichnet Lesen Sie dazu
nachfolgend die Pressemitteilung der Staatskanzlei Neues Leben in alter
Schule - Förderverein „Begegnungshaus der Der Förderverein
„Begegnungshaus der Generationen Nuthetal“ ist
Aus dem Zweckertrag des PS-Lotterie-Sparens der Sparkassen wurden am 20. April im Hause der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam Spenden für vielfältige Projekte an gemeinnützige Vereine übergeben . Wir freuen uns sehr, das auch unser Förderverein finanzielle Unterstützung zur Anschaffung von Möbeln für den "Leseraum" im Erdgeschoss erhalten hat. Dafür herzlichen Dank. / Dr. Elvira Schmidt
Vorstandstätigkeit Der Vorstand tagte im letzten Jahr insgesamt 21-mal. Die Themenpalette reichte von der Vorbereitung großer Veranstaltungen wie z.B. Adventsmarkt, über die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, über die mit der Sanierung des Hauses zusammenhängenden Fragen bis zur Unterstützung der Leiterin des Mehrgenerationenhauses. Auch die umfangreiche Berichterstattung und Evaluation gegenüber dem Fördermittelgeber für das Mehrgenerationenhaus wird vom Vorstand unter Mitwirkung der Leiterin des Hauses erarbeitet. Eine der ersten wichtigen Aufgaben 2009 war die Besetzung der Stelle der Leiterin des Mehrgenerationenhauses. Die Einstellung von Frau Gentsch im März hatte positive Wirkungen auf Stabilität und Erweiterung des Angebots im Mehrgenerationenhaus und auf die Betreuung der freiwilligen Bauhelfer jeweils am Donnerstag. Unser Dank gilt an dieser Stelle auch Frau Rothe, die bis zum März 2009 das Haus interimsweise leitete und damit eine wichtige Grundlage für Angebote und Kooperationen mit Partnern legte. Mitgliederentwicklung: Von insgesamt 49 Mitgliedern zum Ende des Jahres 2008 ist ihre Zahl auf derzeit 67 gestiegen. Viele der Mitglieder beteiligen sich ehrenamtlich an der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen, gestalten und aktualisieren unsere Homepage oder nehmen regelmäßig an den Arbeitseinsätzen der freiwilligen Bauhelfer im Mehrgenerationenhaus teil. Durch gemeinsame Aktionen unter Einbeziehung von Gewerbetreibenden im Ort ist es inzwischen gelungen, auch aus diesem Kreis Mitglieder zu gewinnen. Wir hoffen, dass sich die Zusammenarbeit mit ihnen weiter erfreulich entwickelt. Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser: Der Vorstand hat Grundsätze für die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Vorhaben innerhalb des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser ausgearbeitet und der Leiterin des MGH als Arbeitsrichtlinie übergeben. Jedes Vorhaben ist beschrieben und mit Titel und Nummer im Projektkatalog erfasst. Die Leiterin des Mehrgenerationenhauses berichtete regelmäßig in den Vorstandssitzungen über ihre Tätigkeit. Frau Gentsch ist es gelungen, eine Reihe von Angeboten als „feste Größen“ im Haus zu etablieren und mit einer wachsenden Teilnehmerzahl (teilweise bereits bis zur möglichen Obergrenze) auszubauen. Dazu gehören z.B. Filzen zweimal monatlich, Tanzen im Kreis zweimal monatlich und das Treffen Hochbetagter. Darüber hinaus konnte die Zusammenarbeit mit Schule bzw. Hort ausgebaut werden. Neben der monatlich stattfinden Veranstaltung mit dem Kindergarten, wurden Ferienangebote aufgebaut, es gibt an 4 Tagen der Woche die Hausaufgabenhilfe sowie bei Bedarf eine gezielte Einzelnachhilfe. Entsprechend den Zielen des Aktionsprogramms liegt der Schwerpunkt auf „familienentlastenden“ Dienstleistungen. Das Angebot speziell dazu wird im laufenden Jahr noch erweitert. Darüber hinaus gab es 23 Einzelveranstaltungen, einige in Kooperation mit anderen Vereinen, einige als „Test“, um zu prüfen, welche Art von Veranstaltungen künftig kontinuierlich oder auch gar nicht mehr angeboten werden können. Höhepunkte waren die drei „Großveranstaltungen“ des letzten Jahres, die Händelsoiree einschließlich Fahrt nach Halle, zum Geburtsort des Komponisten, der Familiensommer im Juni und der Adventsmarkt in Bergholz am 6. Dezember. Zu allen drei Veranstaltungen gab es ein ausschließlich positives Echo sowohl der Besucher als auch in den Medien. Es kann eingeschätzt werden, dass es dem Verein im Jahr 2009 gelungen ist, unsere Alte Schule - das Mehrgenerationenhaus - nach Geist und Buchstaben des Aktionsprogramms als ein gesellschaftliches Zentrum im Ort zu etablieren. Sehr erfreulich aus unserer Sicht ist die immer breitere „Inbesitznahme“ der Räume durch Vereine bzw. Bürger aus dem Ort. Dazu gehören die regelmäßigen Treffen der „Zumselinen“ genauso wie Klassentreffen ehemaliger Schüler u. a. Es gibt vielfältige Kooperationen mit Vereinen wie „Die Brücke“, „Groß und Klein“, „Akademie 2. Lebenshälfte“, Volkssolidarität, Seniorenbeirat, „Ortsverein“ und mit der Kirchengemeinde. Die Zusammenarbeit möchten wir künftig noch ausbauen. Auch im Landkreise Potsdam-Mittelmark hat es sich herumgesprochen, dass sich hier in der Alten Schule mit viel ehrenamtlichem Engagement Sehenswertes entwickelt hat. So führten z.B. die Ortschronisten des Landkreises hier ihr Jahrestreffen durch, ebenso wie die Seniortrainer der Akademie 2. Lebenshälfte. Wir hoffen, dass sich diese Entwicklung fortsetzt. Gut gelungen ist die Einbeziehung der Gewerbetreibenden im Ort. Bei der Durchführung des Adventsmarktes konnten u. a. 12 von ihnen zur Mitwirkung gewonnen werden. Darüber hinaus ist der Stamm der ehrenamtlichen Helfer gewachsen, die nicht Mitglieder sind und einfach mithelfen möchten. In nüchternen Zahlen stellt sich diese positive Entwicklung wie folgt dar: An den Veranstaltungen des letzten Jahres hier im Haus nahmen insgesamt rd. 2.680 Personen teil. Hinzu kommen die Besucher des Adventsmarktes und des Sommerfestes. Wir schätzen, dass diese beiden Festen rd. 3.500 bis 3.800 Besucher hatten. Viele davon haben die Möglichkeit genutzt sich im Haus umzusehen. Sanierung und freiwillige Bauhelfer
Auch im vergangenen Jahr
trafen sich an jedem Donnerstag in der Schule freiwillige Bauhelfer
zum Arbeitseinsatz. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 20
Freiwillige, die mitgewirkt haben. Auf diese Weise wurden 2.840
Stunden geleistet. Damit wurde ein Wert von rd. 30.000 € für einen
gemeinnützigen Zweck geschaffen. Ergebnisse im Jahr 2009:- Abrissarbeiten im Obergeschoss. Etwa 40 m3 Schutt – in DDR-Zeiten eingebaute Wände und Decken aus „Sauerkrautplatten“, der Dreck von 60 Jahren, alte Dielen usw. mussten entsorgt werden. Nach Aufnahme der Dielen wurde festgestellt, dass aus statischen Gründen der nicht geplante Einbau von 9 Stück 6 m langen Stahlträgern in der Decke über dem Erdgeschoss erforderlich wurde. Gemeinsam mit der Fa. Starke wurden diese Arbeiten durchgeführt. Einbau einer vertikalen Sperrung gegen Sickerwasser an den Kelleraußenwänden. Dazu mussten die Kellerwände freigelegt, nach der Isolierung wieder verfüllt und die Kellerlichtschächte erneuert werden. Montage der Brandschutztreppe auf der Nordostseite des Gebäudes durch die Fa. Müller aus Saarmund. Eine Treppe, von der wir trotz erheblicher Kosten hoffen, dass sie nie als Ernstfall benutzt werden muss. Im Obergeschoss wurden 72 m2 Nutzfläche fertig gestellt und im September an „Die Brücke“, die ihr Domizil in diesem Geschoss hat, übergeben. Hier sind durch die Entwürfe des Architekten, Herrn Dreykluft, architektonisch sehr schöne Räume entstanden, in denen alte und neue Bauelemente eindrucksvoll zusammen wirken. Im September begannen die Arbeiten an der Fertigstellung der nächsten Räume (52 m2) für das Mehrgenerationenhaus im Erdgeschoss.
Erneuerung von Dach
und der Fassade des 1-geschossigen Bauteils durch Handwerksfirmen.
Zur Einhaltung des Denkmalschutzes wurde das Dach mit Biberschwänzen
gedeckt und die Fassade erhielt, wie vor 115 Jahren, vor dem
Verfugen einen Kaseinanstrich, der als Lasur die unterschiedliche
Farbigkeit der Ziegel wiedergibt. Pünktlich zum Adventsmarkt wurden
die Arbeiten fertig, so dass die angestrahlte neue schmucke Fassade
zur stimmungsvollen Gestaltung des Marktes beitrug. An den Arbeiten wirkten 2009 insgesamt 16 Handwerksbetriebe und andere Firmen mit, die übergroße Mehrheit davon aus der Gemeinde Nuthetal. Durch günstige Angebote und z. T. unentgeltliche Leistungen haben sie einen großen Anteil am guten Gelingen der Schulsanierung. Mit unserer Bautätigkeit wollen wir einerseits das schöne alte Schulgebäude wieder instand setzen und zum anderen die Voraussetzungen für ein reges Leben im Mehrgenerationenhaus schaffen. Dr. Elvira Schmidt
Der Vorstand bedankte
sich bei allen Mitgliedern und Unterstützern für ihre ehrenamtliche
Tätigkeit im letzen Jahr, sowie
bei Frau
Freiberg-Weber für ihre kontinuierliche und zuverlässige Arbeit am
Internetauftritt des Vereins, bei Frau von Martens und Herrn vom Lehn für ihren Einsatz bei der Vorbereitung
des Adventsmarktes, Herrn
Oldenburg für die zeitaufwändigen Recherchen in Archiven zur
Geschichte der Alten Schule sowie bei Herrn Dr. Nega, der mit
seinen Fotografien nicht nur den Sanierungsfortschritt dokumentiert,
sondern durch seine Bildauswahl und Zusammenstellung zugleich ein
lebendiges Bild des ehrenamtlichen Engagements vermittelt hat. Für den Vorstand
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Fotos (c) H.F. |